Farhad Tahir
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Jahr 2/28

Ich bin traurig, weil wir keine Spielzeuge haben. Von den erdrückenden Umständen meiner Eltern kriege ich nichts mit. Warum auch? Ich bin in meinem zweiten Lebensjahr. Und da entsteht dieses Foto. Das Spielzeug meines Vaters. Ich reiße es an mich und lasse es nicht mehr los: Eine Kamera. Eine Liebe, die mein Leben so früh in eine Richtung lenkt, dass ich diesen Moment als Segen betitele. Jeder Mensch, der mich heute kennt, kann die Tiefe dieses Fotos verstehen. Und alle die mich nicht kennen, werden diese noch verstehen.